Kita Consulting

Unsere Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die meisten Kitas unter dem dramatischen Erzieherinnenmangel leiden und trotzdem den Spagat zwischen jungen und unerfahrenen Teams und immer höheren Ansprüchen der Eltern irgendwie leisten müssen. Wir erleben, wie unterschiedlichste Konfliktherde zwischen Personal, Eltern und Einrichtungsleitung unnötig viel Kraft und Zeit abziehen, die Beteiligten aber selber zu nah am Geschehen sind, um hier wirksame Lösungen zu finden. Das hat zur Folge, dass ein nachhaltiges Qualitätsmanagement, das Entwickeln von alltagstauglichen Leitlinien und die stetige Modifikation des pädagogischen Einrichtungs-Konzepts häufig auf der Strecke bleiben. Wir wissen auch, dass Kitas ihre Energie stattdessen lieber den Kindern widmen würden: Den Kindern eine schöne Zeit in liebevoller Atmosphäre mit einem stabilen pädagogischen Team bieten. Das ist durchaus machbar!


Wir helfen Ihnen dabei Ruhe und Stabilität in Ihre Einrichtung einkehren zu lassen, stärken Ihre Führungspersönlichkeit und unterstützen Sie dabei wieder ein Plus auf Ihrem persönlichen Energiekonto zu verbuchen.


Wir haben uns beim Erstellen und Überarbeiten innovativer pädagogischer Konzepte und passgenauer Leitlinien, beim Gestalten interaktiver Teambuildings sowie Personaltrainings als die richtigen Partnerinnen vieler Kitas bewährt und bringen Sie und Ihr Personal durch speziell auf Sie zugeschnittene Workshops auf den neuesten pädagogischen Stand.


Kontaktieren Sie uns telefonisch oder über unser Kontaktformular. Hier sehen Sie, für welche Unternehmen wir bereits erfolgreich tätig waren. Wir freuen uns darauf, Sie bald persönlich kennenzulernen!


Im Fogenden informieren wir Sie über unsere Fortbildungen für pädagogisches Fachpersonal. Alle angeführten Workshops sind auch als Inhouse-Schulungen buchbar. Gerne passen wir dabei die Inhalte und Themen der einzelen Angebote auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche an.



Führungskräftetraining - Mitarbeiterkonflikte konstruktiv begleiten

Führungskräftetraining - Mitarbeiterkonflikte konstruktiv begleiten


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie erfahren, wie Sie mit Ihrem individuellen Führungsstil eine positive Streitkultur in Ihrem Team etablieren.
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  • Sie üben Konflikte konstruktiv, wertschätzend und lösungsorientiert zu begleiten.
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  • Sie lernen motivierende und konstruktive Mitarbeitergespräche zu führen.
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 Einrichtungsleitungen, Gruppenleitungen und ander pädagogische Fachkräfte mit Personalverantwortung
 2 x 8 Stunden
  Termine & Orte
 230 Euro inkl. MwSt

Im Arbeitsalltag treffen Kolleg_innen mit unterschiedlichsten sozio-kulturellen Hintergründen, Interessen und Wertvorstellungen und nicht zuletzt auch mit verschiedenen Verhaltens- und Kommunikationsmustern auf engstem Raum zusammen. Allein das birgt ein großes Konfliktpotenzial. Kommen Konkurrenzsituationen, Meinungsverschiedenheiten und Leistungsdruck hinzu, eskalieren Konflikte schnell. Flurfunk hinter vorgehaltener Hand, Lästereien und schlechte Stimmung im Team sind häufig Ausdruck unangenehmer Gefühle wie Wut, Trauer, Scham oder Überforderung. Damit Mitarbeiter_innen langfristig nicht ihre Arbeitsmotivation und Unternehmensidentifikation verlieren, bedarf es eines transparenten und wertschätzenden Führungsstils sowie einer konstruktiven und lösungsorientierten Streitkultur innerhalb der Teams. So reduziert sich unnötiger Stress und alle Beteiligten können ihre neugewonnene Energie wieder für eine erfolgreiche Umsetzung der Einrichtungsziele verwenden.

In unserem Seminar zeigen wir Ihnen, wie Sie den Fokus der Mitarbeiter_innen weg von anstrengenden Macht- und Rollenkämpfen hin zu mehr Ruhe und Teamwork lenken können. Sie erhalten alltagstaugliches Handwerkzeug um Meinungsverschiedenheiten und Rivalitäten im Team künftig einfühlsam begleiten und langfristig lösen zu können. Dabei erarbeiten wir mit Ihnen ein Verständnis für dynamische Gruppenprozesse und Ursache-Wirkungszusammenhänge von Konflikten und Konflikteskalationen. Sie erfahren wie das Ansprechen von Gefühlen den Konflikt deeskaliert, lernen konstruktiv Kritik zu erteilen und üben anhand zahlreicher Praxisbeispiele wertschätzende und klare Grenzen zu setzen.


Zielvereinbarungsgespräche, Konfliktmanagement, Koordination von Gruppenprozessen, Entwicklung und Gestaltung von nachhaltigen Strukturen. Diese erfolgreichen Strategien aus der Managementetage funktionieren auch in Ihrer Kita. Wir zeigen Ihnen wie!

 





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Burnoutprävention - Mehr Achtsamkeit in der Kita und langfristig gesund arbeiten!

Burnoutprävention - Mehr Achtsamkeit in der Kita und langfristig gesund arbeiten!


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie identifizieren Ihre persönlichen Energieräuber und Stressmuster.
  •  

  • Sie lernen ihre eigenen Bedürfnissen und Grenzen besser zu erkennen und zu wahren.
  •  

  • Sie entwickeln neue Strategien für mehr Ausgeglichenheit, Gesundheit und Energie im Kita-Alltag.
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 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 2 Seminartage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt.

Mit allen Sinnen in das Hier und Jetzt eintauchen. Ehrlich und deutlich JA und NEIN sagen. Ganz bei sich sein. – Was für die Kinder Ihrer Gruppe ganz normal ist, fällt uns Erwachsenen oft besonders schwer. Dauernd lockt die nächste WhatsApp-Nachricht, ruft die Planung des Sommerfests, sind wir in Gedanken schon bei dem nächsten Punkt auf unserer To-Do-Liste. In unseren Köpfen grübelt es: Wie komme ich mit Elenas schwieriger Eingewöhnung weiter? Wann komme ich endlich dazu, die Portfolios fertig zu machen? Wie gehe ich nur mit der dauernden Zuspätkommerei von Luis‘ Eltern um? Und was wollte meine Kollegin gerade nochmal?

Sie als pädagogische Fachkraft sind besonders gefährdet Ihre eigenen Bedürfnisse und persönlichen Grenzen aus den Augen zu verlieren. Zu häufig werden diese im Kita-Alltag durch das Jonglieren zwischen personellen Engpässen, den unvorhersehbaren Befindlichkeiten der Kinder sowie dem eigenen pädagogischen Anspruch überlagert.

Der Preis dafür ist hoch: Ein geschwächtes Immunsystem oder psychosomatische Beschwerden wie Rücken- und Kopfschmerzen, Ein- und Durchschlafproblemen bis hin zu Burnout und Depressionen sind keine Seltenheit unter Kita-Mitarbeiter_innen. Gerade im sozialen Sektor gibt es einen überdurchschnittlich hohen Krankenstand und mehr Frühverrentungen als in den meisten anderen Berufsgruppen.

Wäre es nicht schön, im Arbeitsalltag wieder kindlich-unbeschwerter zu agieren und eigene Bedürfnisse und Grenzen ernster zu nehmen? Wir machen uns gemeinsam mit Ihnen auf den Weg und erarbeiten in unserem Seminar passgenaue Antworten auf folgende Fragestellungen:

  • Was sind meine persönlichen sowie strukturellen Energieräuber und Stressmuster?
  • Welche Erwartungen haben andere und ich selbst an mich?
  • Wie finde ich eine gute Balance aus Engagement und Abgrenzung?
  • Wie gehe ich achtsam mit Überforderung, Frustration und Konflikten um?
  • Welche neuen Denkweisen und Strategien sorgen für mehr Ausgeglichenheit, Gesundheit und Energie im Kita-Alltag?
  • Was sind auch in stressigen Zeiten meine Quellen der Ruhe und der Kraft?
  • Wie genieße ich meine neu gewonnene Lebensqualität bewusster?


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Kinder feinfühlig in die Kita eingewöhnen - und langfristig davon profitieren!

Kinder feinfühlig in die Kita eingewöhnen - und langfristig davon profitieren!


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie entwickeln einen professionellen Blick für die individuellen Bedürfnisse von Kindern und Eltern in unterschiedlichsten Eingewöhnungssituationen.
  •  

  • Sie lernen, bevorstehende Eingewöhnungen vorausschauend zu planen, mit den Eltern einfühlsam vorzubereiten und für alle Beteiligten sicher und positiv zu gestalten.
  •  

  • Sie üben, wie Sie auch mit schwierigen Eingewöhnungen souverän und zielgerichtet arbeiten.
  •  

 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 1 x 8 Stunden
  Termine & Orte
 128 Euro inkl. MwSt

Wenn Kinder in die Kita kommen, erwarten sie dort viele neue Herausforderungen und Möglichkeiten. Sie knüpfen neue Kontakte zu Gleichaltrigen, lernen sich in der Gruppe zu behaupten und erschließen sich eine ganz neue und spannende Welt fern vom Elternhaus.

Kinder lernen Neues kennen, die Eltern „lernen“ Altes loszulassen und Sie als ErzieherIn jonglieren mit Ihrer Person und Professionalität in diesem Spannungsfeld. Besonders Kinder im Krippenbereich erleben diesen ersten großen Schritt in Richtung Selbständigkeit sehr intensiv und mit kontroversen Gefühlen. Angst, Trauer, Abschiedsschmerz, Wut, Stress und Aggression, aber auch Neugierde und Freude sind häufige Wegbegleiter während der ersten Krippeneingewöhnungsphase. Damit das „Ankommen“ vom Kind, den Eltern, den Erzieher_innen und der gesamten Kitagruppe als Bereicherung erlebt wird, braucht es besondere Hinwendung und Aufmerksamkeit für alle Beteiligten.

In unserem Seminar erfahren Sie, wie Sie als „Fels in der Brandung“ und „sicherer Hafen“ Schutz und Geborgenheit bei der Eingewöhnung bieten können und beschäftigen uns dafür eingehend mit folgenden Fragestellungen:

  • Wie erleben Kinder und Eltern die Eingewöhnung?
  • Was sind Kriterien für eine gute Eingewöhnungskultur?
  • Wie ist meine persönliche Haltung zum Thema Eingewöhnung?
  • Was ist mir/den Eltern/der Gruppe in der Eingewöhnungszeit wichtig?
  • Wie kann ich die Eltern in ihrem Prozess unterstützen?
  • Wie kann ich die Bindungsprozesse der Kinder unterstützen?
  • Wie erkenne ich „still leidende“ Kinder und kann auch zu diesen Kindern einen guten Zugang schaffen?
  • Wie begleite ich eine einfühlsame und sanfte Krippeneingewöhnung? (unabhängig davon welches Eingewöhnungsmodell in Ihrer Kita bevorzugt wird)


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Elterngespräche professionell und konstruktiv führen

Elterngespräche professionell und konstruktiv führen


Ausgewählte Inhalte:
  • Tür-und Angelgespräch, Entwicklungsgespräch, Elternabend – oder doch besser ein persönlicher Termin? Wir verraten Ihnen, in welcher Situation Sie welches Thema ansprechen, um wirklich gehört zu werden.
  •  

  • Wie spreche ich das bloß an? Wir üben mit Ihnen Kommunikationsstrategien ein, mit denen Sie selbst hochemotionale Konflikte zielgerichtet und konstruktiv lösen werden.
  •  

  • Sie erfahren wie Sie Ihre Elterngespräche nach dem systemischen Beratungsansatz aufbauen und strukturieren.
  •  

 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 ein- oder zweitägig
  Termine & Orte
 128 Euro bzw. 185 Euro inkl. MwSt

Obwohl die Elternarbeit fester Bestandteil des Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplans sowie der Konzepte der einzelnen Einrichtungen ist, kommt das vertrauensvolle Miteinander mit den Eltern „Ihrer“ Kinder meist zu kurz. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Eltern sind meist in Eile und verbringen nur wenig Zeit in der Kita. Der persönliche Interessensbereich der Erziehenden liegt ganz klar bei der Arbeit mit den Kindern und nicht mit Erwachsenen. Schwierige und zudem hartnäckige Verhaltensweisen einzelner Eltern lassen die Kita-MitarbeiterInnen resignieren und in so manchem Team macht sich sogar eine genervte Einstellung breit, frei nach dem Motto: „Es wäre alles so schön, wären da nicht die Eltern!“

Selbst in solch scheinbar festgefahrenen Situationen können Sie noch wunderbar gegensteuern. Ein vertrauensvolles Miteinander zwischen Eltern und Erziehenden entsteht zwar nicht von alleine. Nein, es bedarf einer feinfühligen und wertschätzenden Elternarbeit seitens des professionellen Teams Ihrer Einrichtung. Aber wenn es Ihnen gelingt, eine Kultur des gegenseitigen Respekts und eine Atmosphäre der kooperativen Begleitung zu etablieren, dann können beide Seiten sein, was sie sind: Die wichtigsten Bezugspersonen für die Kinder, die einen gemeinsamen liebevollen Blick auf jedes einzelne davon werfen und zum Wohle jeder kleinen Persönlichkeit an einem Strang ziehen.

Von einer gelingenden Elternarbeit profitieren nicht nur die Kinder und deren Eltern, auch Sie selbst verschwenden keine Energie mehr an das, was nicht funktioniert. Sie erhalten die Kompetenzen die Sie brauchen, um mit viel innerer Gelassenheit und gestärktem Rücken konstruktive und praxistaugliche Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Was Sie gewinnen? Selbstvertrauen und ein dickes Plus auf dem persönlichen Energiekonto. Wir freuen uns auf Sie!



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Was tun mit den Schwierigen?

Was tun mit den Schwierigen?


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie üben Grenzen sinnvoll und deutlich zu kommunizieren.
  •  

  • Sie erfahren, wie Sie mit weniger Kraftaufwand auch die Schwierigsten mit ins Boot holen und in die Gruppe integrieren.
  •  

  • Sie lernen effektive Lösungen zu entwickeln, in dem Sie das Problem an der Wurzel packen anstatt immer und immer wieder gegen Windmühlen anzukämpfen.
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 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 2 Seminartage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt.

Es gibt sie in jeder Kita-Gruppe: Die Kinder, die immer und immer wieder Grenzen übertreten. Seien es die der anderen Kinder, indem sie vielleicht beißen, hauen und treten oder Spielsachen grundsätzlich für sich beanspruchen, sie sogar bitterlich verteidigen. Seien es die Grenzen der Erziehenden, weil diese Kinder nicht hören, was gesagt wird, sie einen enormen Geräuschpegel verursachen oder permanenten Körperkontakt und alleinige Aufmerksamkeit für sich einfordern. Oder seien es die eigenen Grenzen der betreffenden Kinder, die nicht schlafen oder essen, die sich nicht zurückziehen oder verteidigen, obwohl es ihnen gerade so gut tun würde.

Als Erziehende_r steht man diesem Verhalten oft ratlos gegenüber, hat man doch schon so vieles versucht, um eine Verbesserung der Situation zu bewirken, doch nichts hat dauerhaft geholfen. Geht das eine Weile so, wird man vielleicht sogar genervt von diesen Kindern, spürt eine innere Abneigung, die sich wie ein Grauschleier über den ursprünglich ressourcenorientierten Blick auf das einzelne Kind legt.

Doch gerade diese Kinder brauchen unsere besonders feinfühlige Begleitung. In unserem Seminar sensibilisieren wir Sie für die Bedürfnisse und Gefühle der Kinder, die hinter unangebrachten Verhalten stehen, erarbeiten mit Ihnen gemeinsam, welche positive Absicht diese Kinder damit verfolgen und zeigen Ihnen individuelle und praxistaugliche Strategien im Umgang mit den „schwierigen“ Kindern.

Auf diesem Weg gewinnen alle: Der Selbstwert des einzelnen Kindes, der Zusammenhalt als Gruppe und nicht zuletzt Ihre persönliche Souveränität.  



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Die Rosa-Hellblau-Falle – geschlechtersensible Frühpädagogik

Die Rosa-Hellblau-Falle – geschlechtersensible Frühpädagogik


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie entwickeln ein Bewusstsein dafür, welche gesellschaftlichen und persönlichen Faktoren Ihre Arbeit mit Jungen und Mädchen beeinflussen.
  •  

  • Sie lernen stereotype Geschlechterbilder im Kita-Alltag zu durchbrechen und entwickeln eine dafür förderliche pädagogische Haltung.
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  • Sie erfahren, wie Sie Ihre Gruppenräume, Angebote und Spielmaterialien geschlechtersensibler auswählen und gestalten.
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 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 zwei Seminartage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt.

Die Geschlechtszugehörigkeit hat einen großen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Chancen, die ein Mensch im Leben vorfindet und nutzen kann. Wir alle werden mit einer breiten Palette von Fähigkeiten, Eigenschaften und Interessen geboren. Vieles davon bleibt im Laufe der Entwicklung auf der Strecke, anderes wird gefördert und kann wachsen. Leider bestimmt in unserer Gesellschaft das Geschlecht noch immer weitgehend, welche dieser Bereiche unterstützt und gefördert werden und welcher private sowie berufliche Lebensweg daraus entsteht.

Wäre es nicht schön, wenn Mädchen und Buben unabhängig von ihrem biologischen Geschlecht alle ihre Fähigkeiten und Interessen entwickeln könnten? Wir wollen nicht, dass Sie aus Mädchen „halbe Jungen“ und aus Jungen „halbe Mädchen“ machen. Wir laden Sie vielmehr dazu ein, einengende Klischees zu erkennen, ihnen gegenzusteuern, die Kinder in ihrem gesamten Spektrum wahrzunehmen und in ihrer Entwicklung ganzheitlich zu fördern. Alle Kinder sollen ermutigt und unterstützt werden, auch Seiten zu zeigen, die den verbreiteten Vorstellungen von „typisch Mädchen“ bzw. „typisch Junge“ nicht entsprechen. Nur so gelingt es Ihnen, die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung umfassend zu unterstützen und den entscheidenden Grundstein für mehr Gleichberechtigung und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft zu legen.

In unserer interaktiven Fortbildung beschäftigen wir uns intensiv mit folgenden Fragestellungen:

  • Was ist der Unterschied zwischen dem biologischen und dem sozialen Geschlecht?
  • Wie entwickeln Kinder ihre Geschlechtsidentität?
  • Welche Annahmen über Geschlechterrollen bringen alle Beteiligten mit (ich selber, mein Team, die Eltern und die Kinder)?
  • Welche gesellschaftlichen Normen und Erwartungen prägen mein pädagogisches Handeln bewusst und unbewusst?
  • Welchen Einfluss hat das Geschlecht eines Kindes auf meine Wahrnehmung?
  • Welchen Einfluss hat meine Sprache auf die Geschlechtsidentität der Kinder?
  • Wie kann ich den Gruppenraum geschlechtssensibel gestalten?
  • Nach welchen Kriterien kann ich Spiele, Spielmaterialien und Aufgabenverteilungen geschlechtersensibel auswählen?


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Körper, Grenzen, Doktorspiele – die psychosexuelle Entwicklung von Kindern feinfühlig begleiten

Körper, Grenzen, Doktorspiele – die psychosexuelle Entwicklung von Kindern feinfühlig begleiten


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie erhalten ein umfangreiches Wissen über die psychosexuelle Entwicklung von Kindern.
  •  

  • Sie reflektieren Ihren eigenen Umgang mit körperlichen und psychischen Grenzen.
  •  

  • Sie entwickeln einen praxistauglichen Handlungsleitfaden für eine professionelle Begleitung kindlicher Sexualentwicklung.
  •  

 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 zwei Seminartage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt.

Ausdrucksformen kindlicher Sexualentwicklung können für uns Erwachsene schnell sehr verunsichernd sein: Die Zweijährige, die den Älteren beim Pieseln zusehen will, der Vierjährige, der beim Vorlesen ständig die Hand in der Hose hat, die Fünfjährige, die mit der Freundin Doktor spielt. Wir fragen uns: Was ist „normal“? Wann eingreifen, was geschehen lassen? Wann sollten wir Kinder aufklären und wie kann das jeweils altersgemäß aussehen?

Für eine gesunde psychosexuelle Entwicklung ist entscheidend, welches Körpergefühl Sie „Ihren“ Kindern mit auf den Weg geben: Wie sprechen wir über Geschlechtsteile, Körperformen und -ausscheidungen? Wie sehr achten oder missachten wir die körperlichen und psychischen Grenzen von Kindern, wenn diese sich gerade nicht wickeln lassen, ein Essen nicht probieren oder die Jacke partout nicht anziehen wollen?

In unserem abwechslungsreichen Workshop erhalten Sie ein umfangreiches Wissen über die psychosexuelle Entwicklung von Kindern und reflektieren Ihre eigene Haltung sowie Ihre persönlichen Grenzen. Sie lernen, übergriffiges Verhalten zu erkennen und entwickeln einen praxistauglichen Handlungsleitfaden für eine pädagogische Begleitung, die sinnlichkeits- und verantwortungsförderlich, respektvoll und achtsam zugleich ist.



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Strafe muss sein! - Muss Strafe sein?

Strafe muss sein! - Muss Strafe sein?


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie werden sich darüber im Klaren welche Grenzen in Ihrer Kita wichtig sind und erfahren wie Sie diese wertschätzend vermitteln können.
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  • Sie lernen Authentizität persönliches Feedback für eine liebevolle Wertevermittlung einzusetzen.
  •  

  • Sie erarbeiten Ihren persönlichen Weg zu einem kooperativen Erziehungsstil.
  •  

 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 2 Seminartage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt.

Kinder brauchen Grenzen, an denen sie sich orientieren können. Sie sind Grundlage für eine stabile Persönlichkeit und einen vertrauensvoll gesunden Umgang mit der Welt. Sowohl in der Familie als auch in der Kita erfahren Kinder Grenzen. Sie bekommen dadurch wichtige persönliche und gesellschaftliche Werte vermittelt oder werden vor drohenden Gefahren geschützt. Soweit die Theorie.

Doch was tun, wenn die Zweijährige beim Kitaausflug trotz stark befahrener Hauptverkehrsstraße nicht an der Hand gehen mag, die Dreijährigen sich trotz geduldiger Ermahnungen beim Streit im Sandkasten gegenseitig die Schaufel auf den Kopf hauen und der Fünfjährige selbst oberflächliches Aufräumen „ends nervig“ und „voll spießig“ findet?

In den Medien wird in den letzten Jahren wieder zunehmend hartes Durchgreifen seitens der Eltern und der pädagogischen Fachkräfte gefordert. Von kleinen Tyrannen, Disziplin und Strafe ist hier die Rede. Ist das die Antwort auf kindliche Experimentierphasen? Wir finden nicht – und diskutieren mit Ihnen einen wertschätzenden und liebevollen Erziehungsstil, der auf gegenseitigen Respekt und einem positiven Bild vom Kind aufbaut. Wir erarbeiten gemeinsam praktisch umsetzbare Alternativen zur Strafe und zeigen Ihnen, wie Sie mit Authentizität und persönlichem Feedback Werte vermitteln, die verstanden und respektiert werden.



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Kinder dürfen Nein! sagen - Wie Kinder lernen Grenzen zu setzen

Kinder dürfen Nein! sagen - Wie Kinder lernen Grenzen zu setzen


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie lernen die natürlichen Grenzen der Kinder früher wahrzunehmen und feinfühlig zu achten.
  •  

  • Sie üben Methoden ein, mit denen Sie Kinder dazu ermutigen, persönliche Grenzen klar aufzuzeigen.
  •  

  • Sie erfahren was Kinder wissen müssen, um sich im Ernstfall effektive Hilfe holen zu können.
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 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 zwei Tage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt.

Erinnern Sie sich noch an diese Situationen aus Ihrer eigenen Kindheit? Die ältere Dame aus dem Nachbarhaus verlangt zur Begrüßung ein Küsschen, die beste Freundin will immer die Spielregeln bestimmen oder die Mutter spricht beim Streit mit dem großen Bruder ein Machtwort. Situationen, die im Alltag eines jeden Kindes vorkommen, die Stress auslösen, weil Kinder oft spontan nicht wissen, wie sie reagieren sollen und Ihre Grenzen aufzeigen können. Oft haben Kinder aber auch gelernt, dass „Nein!-sagen“ „böse“ ist und sie  „lieb“ und „höflich“ sein sollen. Aus diesem Grund fehlen ihnen adäquate Strategien ihre Bedürfnisse angemessen zu äußern und sie haben nicht die notwendige Übung Auseinandersetzungen selber zu lösen. Und doch spüren Kinder, wenn ganz persönliche Grenzen überschritten wurden.

Wann dürfen Kinder NEIN! sagen, ohne dabei als „gemein“ oder unhöflich zu gelten? Und wie sagen sie am besten NEIN!, damit sie gehört und ernst genommen werden?

All diese Fragen beantworten wir gemeinsam mit Ihnen in unserem Seminar. Sie lernen, wie Sie Kinder dabei unterstützen, ihre eigenen Gefühle bewusst wahrzunehmen, zu unterscheiden und zu benennen. Sie erfahren, mit welchen Methoden Sie Kinder ermutigen, gegenüber Einzelnen sowie Gruppen, Kindern sowie Erwachsenen unmissverständlich NEIN! zu sagen. Wir diskutieren mit Ihnen adäquate Handlungsstrategien, mit denen sich Kinder angemessen wehren und effektiv Hilfe holen können.



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Wir bekommen ein Baby! Kinder beim Übergang in die Geschwisterrolle feinfühlig begleiten

Wir bekommen ein Baby! Kinder beim Übergang in die Geschwisterrolle feinfühlig begleiten


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie erfahren welche Dynamiken in einer Familie durch die Geburt eines weiteren Kindes entstehen können.
  •  

  • Sie lernen wie Sie Kindern spielerisch Wissen über die Themen Schwangerschaft und Geburt vermitteln können.
  •  

  • Sie erhalten alltagstaugliches Handwerkzeug um Eltern und Kinder in dieser Zeit feinfühlig begleiten zu können.
  •  

 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und anderes pädagogisches Fachpersonal
 1 x 8 Stunden
  Termine & Orte
 128 Euro inkl. MwSt

„Juhu! Wir bekommen ein Baby!“ erzählen die stolzen Kleinen - die ganze Familie ist in freudiger Erwartung! Als Erzieherin in einer Kita bekommen Sie diese schöne Nachricht nicht selten zu hören und begleiten die werdenden Schwestern oder Brüder mit all ihren Wünschen, Fragen und Sorgen durch die aufregende Zeit vor und nach der Geburt des neuen Geschwisterchens. Ein älteres Geschwisterkind zu sein stellt eine spannende und schöne Aufgabe für Kinder dar. Mit der Geburt soll aber auch ein neuer Mensch in die bisher bestehende enge Eltern-Kind-Beziehung aufgenommen werden. Damit dieses familiäre Zusammenwachsen unbelastet von Eifersucht und kindlicher Sorge bleibt, sollten Kinder bereits während der Schwangerschaft auf ihre neue Aufgabe als Geschwisterkind vorbereitet werden. Und auch eine feinfühlige Begleitung durch die Bezugspersonen der Kita ist für ein sicheres Hineinwachsen in die Geschwisterrolle von besonderer Bedeutung.

In unserem Seminar erfahren Sie wie Sie die Thematik Schwangerschaft und Geburt spielerisch in Ihrer Kindereinrichtung aufgreifen können und lernen neue Methoden wie Sie die Gefühle, sämtliche Sorgen und Wünsche der werdenden Geschwister einfühlsam ansprechen und humorvoll aufarbeiten können.



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Kindeswohlgefährdung – erfolgreiche Handlungsstrategien zum Schutz der Kinder

Kindeswohlgefährdung – erfolgreiche Handlungsstrategien zum Schutz der Kinder


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie lernen sowohl familiäre als auch strukturelle Schutz- und Risikofaktoren von Kindeswohlgefährdung kennen.
  •  

  • Sie üben umsichtige und gleichzeitig wirkungsvolle Elterngespräche zu führen.
  •  

  • Sie erlangen Handlungssicherheit im interventiven Umgang mit Verdachtsfällen.
  •  

  Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und anderes pädagogisches Fachpersonal
 1 x 8 Stunden
  Termine & Orte
 128 Euro inkl. MwSt

Der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung ist ein heikles Thema für alle Fachkräfte, die mit Kindern und Familien arbeiten. Sie stehen im Spannungsfeld ihres Schutzauftrags und dem Vertrauensverhältnis zu den Eltern und Kindern.
Damit verantwortungsvoll mit allen Beteiligten umgegangen wird, ist ein sicheres und systematisches Vorgehen weichenstellend für die Zukunft der betroffenen Familien.
Überforderungen der Eltern und familiäre Engpässe frühzeitig erkennen und einfühlsam thematisieren ist der erste Schritt für eine gelingende Intervention. Wir geben Ihnen Handlungssicherheit zur Prävention und Intervention von Kindeswohlgefährdung.



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Methoden des Konfliktmanagements – Power Training

Methoden des Konfliktmanagements – Power Training


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie lernen die Technik der gewaltfreien Kommunikation und die Handlungsschritte der Mediation kennen.
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  • Sie üben diese Methoden anhand von Fallbeispielen praktisch anzuwenden.
  •  

  • Sie können Konflikte allparteilich begleiten und sicher bearbeiten.
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 ErzieherInnen, KinderpflegerInnen, SozialpädagogInnen und andere pädagogische Fachkräfte
 zwei Tage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt

In Ihrer beruflichen Tätigkeit mit Menschen und Gruppen befinden Sie sich häufig in der Rolle zwischen Konfliktparteien zu intervenieren und zu vermitteln. Für eine konstruktive Konfliktbegleitung bedarf es dabei einem sensiblen Gespür für die unterschiedlichen Gefühle und Bedürfnisse, die hinter gewaltbesetzten verbalen sowie nonverbalen Verhaltensweisen stehen. In diesem Prozess hat auch Ihr eigenes Kommunikationsverhalten einen bedeutenden Einfluss auf das Gelingen einer nachhaltigen Konfliktlösung und für die Schaffung lebensbereichernder Begegnungen zwischen Ihren Klient_innen und Schutzbeauftragten. Hierbei bietet Ihnen u.a. die gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg eine Methode, die an den tief liegenden Ursachen von gewaltfördernden Verhaltensweisen ansetzt. In unserem Seminar lernen Sie neben der „Gewaltfreien Kommunikation" wie Sie festgefahrene Konfliktmuster durch systemisch-inegrative Interventionen bearbeiten können und üben beide Techniken sicher miteinander zu verknüpfen. Im fachlichen Austausch reflektieren wir mit Ihnen die Haltung hinter diesen Arbeitsansätzen und Sie lernen diese durch intensive Übungen bewusst in Ihr pädagogisches Handeln zu integrieren. An praktischen Fallbeispielen üben Sie Beobachtungen von Bewertungen zu trennen, Gefühle von Interpretationen abzugrenzen, Ihre eigenen Bedürfnisse klar zu formulieren und hinter Kritik und Vorwürfen das Beziehungsangebot Ihrer Klient_innen zu erkennen. So erweitern Sie Ihren Methodenkoffer um Handlungsstrategien, durch die Sie einfühlsam einen Zugang zu den beteiligten Konfliktparteien finden und diese sicherer dabei begleiten können, stabile Brücken zueinander zu bauen.



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Methoden der systhemischen Beratung – Power Training

Methoden der systhemischen Beratung – Power Training


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie lernen Ihren Blick vom Klienten auf das gesamte Bezugssystem zu erweitern.
  •  

  • Sie üben festgefahrene Verhaltensmuster Ihrer Klientinnen aufzugreifen und zu durchbrechen.
  •  

  • Sie füllen Ihren persönlichen Methodenkoffer mit neuen Techniken.
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 Erzieher_innen, Kinderpfleger_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogischen Fachkräfte
 zwei Tage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt.

In der Arbeit mit Einzelpersonen und Gruppen eröffnet ein systemischer Blickwinkel und das Verlassen linearer Betrachtungsweisen von Ursache und Wirkung neue Zugangswege zu Klienten und Klientinnen. Die Methoden der systemischen Beratung und Therapie ermöglichen es Ihnen, bisher verborgen gebliebene Ressourcen Ihrer Klinent_innen hervorzuheben und diese für ein individuelles Wachstum zu nutzten. Mit einem ressourcen- und lösungsorientierten Arbeitsansatz werden hinter aggressiver Energie, kontraproduktiven Kräften und destruktiven Verhaltensmustern Ihrer Klient_innen individuelle Stärken erkannt, um daraus gemeinsam positiv nutzbare Handlungsstrategien zu erarbeiten.
In unserem Seminar üben wir diesen Perspektivenwechsel intensiv an mitgebrachten Fallbeispielen. Sie lernen, Problemlagen, Symptome und Krisensituationen aus dem Systemzusammenhang zu erkennen, zu verstehen und ressourcenorientiert zu bearbeiten. Wir vermitteln Ihnen Methoden der systemischen Gesprächsführung und Beratung und üben deren Einsatz in der Praxis. Das Seminar bietet Ihnen Raum, die systemische Denk- und Sichtweise zu reflektieren und sich darüber im Fachkreis auszutauschen sowie Ihre Handlungssicherheit als pädagogische Fachkraft durch die Erweiterung Ihres Methodenrepertoires zu bestärken.
So festigen Sie Ihre Beraterpersönlichkeit und schaffen einen neuen Freiraum für kreative Lösungsstrategien.



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Noch Wünsche offen?

Noch Wünsche offen?


Ausgewählte Inhalte:
  • Informieren Sie uns über Ihren speziellen Angebotswunsch.
  •  

  • Wir erstellen ein auf Sie zugeschnittenes Seminarkonzept.
  •  

 Schulen, soziale Einrichtungen, Geburts- und Krankenhäuser
 nach Absprache
  Termine & Orte
 nach Absprache

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Kontaktieren Sie uns und wir finden eine Lösung!



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Multikulti – Handlungsstrategien für ein harmonisches interkulturelles Miteinander in der Kita

Multikulti – Handlungsstrategien für ein harmonisches interkulturelles Miteinander in der Kita


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie entwickeln konkrete Perspektiven für ein tolerantes Miteinander zwischen Kindern, Eltern sowie dem gesamten Einrichtungsteam.
  •  

  • Sie lernen wertschätzende Konfliktlösungsstrategien anzuwenden und zu begleiten.
  •  

  • Sie lernen Kulturmodelle und interkulturelle Eskalationsmuster kennen.
  •  

 Erzieher_innen, Sozialpädagog_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 zwei Tage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt

Das Zusammentreffen von unterschiedlichen Kulturen oder auch Interessensgruppen kann in sozialen Einrichtungen zu Spannungen und Konflikten zwischen allen Akteuren führen:

Das interkulturelle Team streitet sich über Regel- und Methodenwahl, die Eltern aus anderen Herkunftländern haben manchmal andere Erziehungs- und Wertevorstellungen als die Erziehenden in der Krippe und nicht zuletzt können Sprachbarrieren schnell zu Missverständnissen führen und Misstrauen zwischen allen Erziehungsbeteiligten schüren. Die Leidtragenden in solchen Situationen sind leider meistens die Kinder - sie finden sich zwischen den unterschiedlichen Welten zerissen wieder.

Was sollen sie nun wem glauben, was ist „gut“, „richtig“, „höflich“ und „angemessen“, wonach sollen sie sich richten?

Angst vor dem Fremden, zu wenig Kenntnis über die Bräuche und Sitten andrer Kulturen und Fehlkommunikation sind häufig Motor für derartige Konflikte und gegenseitige Abgrenzung. Diese Problematik lässt sich zwar nicht gänzlich vermeiden, aber ein besseres interkulturelles Verständnis auf Seiten von Eltern und Erziehern kann viele Situationen erklären und deeskalieren. Denn gerade in den frühen Jahren der kindlichen Wertebildung ist ein harmonisches Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen enorm wichtig und die Basis für eine erfolgreiche Integration. Wenn wir uns für Neues öffnen und Interesse an anderen Verhaltensweisen zeigen, bereichern wir oft sowohl unser eigenes Handeln als auch das der anderen, helfen den Kindern Brücken zwischen ihren verschiedenen Lebenswelten zu bauen und stärken damit ihre Ich-Identität.

Damit Ihre Kita die Herausforderung eines respektvollen und offenen Miteinanders bewältigen und alle Beteiligten von einem gegenseitigen Austausch profitieren, bedarf es manchmal einer sensiblen und allparteilichen Begleitung. In unserem Seminar unterstützen wir Ihre Mitarbeiter_innen bei der gegenseitigen Begegnung, vermitteln ihnen neues Wissen über Identitätsmuster und Kulturschemata und üben mit ihnen verschiedene interkulturelle Konfliktlösungsstrategien. Mit den Teilnehmer_innen arbeiten wir gemeinsame Werte und Bedürfnisse aus den unterschiedlichen Kulturen und Interessensgruppen heraus, um einen Perspektivenwechsel für eine gegenseitige Annäherung zu fördern. Wir besprechen gemeinsam Vorurteile und Ängste und finden Lösungswege, um diese abzubauen. Ihre Fachkräfte entwickeln wichtige interkulturelle Kompetenzen, durch die sie Barrieren zwischen einander abbauen, ein Wir-Gefühl entwickeln und aufrichtige Erziehungspartnerschaften mit den Eltern aufbauen können.



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Mobbing geht uns alle an

Mobbing geht uns alle an


Ausgewählte Inhalte:
  • Sie erfahren wie Sie in Ihrer Einrichtung ein wertschätzendes und angstfreies Klima etablieren können.
  •  

  • Sie erhalten Handwerkzeug für eine nachhaltige Prävention und erfolgreiche Intervention von Mobbing.
  •  

  • Sie lernen soziale Verhaltensmuster in dynamischen Gruppenprozessen kennen.
  •  

 Lehrer_innen, Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen und andere pädagogische Fachkräfte
 zwei Tage
  Termine & Orte
 185 Euro inkl. MwSt.

In Gruppen verteilen, besetzen, umkämpfen und verteidigen Menschen ihre Rollen. Auch Ihre Schützlinge müssen sich immer wieder in der Kita oder im Klassenverband positionieren – manche mit Empathie und sozialem Geschick, andere durch Aggression und Machtgehabe.
Wer ist der Anführer? Wer profitiert von seinen Beziehungen? Wer muss sich unterordnen? Es bilden sich Freundschaften, Allianzen aber oft auch unfaire Hierarchien und harte Konkurrenz. Diese instabilen Gruppengefüge zusammen mit Leistungsdruck und beengten Platzverhältnissen bilden den Nährboden für Hänseleien und Mobbing. Schnell besetzen Beteiligte von Mobbingsituationen die typischen Opfer-, Täter- und Mitläuferrollen. Dies geschieht schleichend und es leiden alle Betroffenen darunter. Um Mobbing sowohl präventiv als auch interventiv zu begegnen, müssen Kinder und Jugendliche in einer Gruppe rechtzeitig dafür sensibilisiert und bereits bestehende Mobbingfälle klar thematisiert werden.

In unserem Seminar lernen Sie anhand zahlreicher Praxisbeispiele Strategien für eine erfolgreiche Mobbingprävention und -intervention anzuwenden und erfahren wie Sie das Fundament für einen starken Gruppenverband ohne Ausgrenzungen in Ihrer Institution schaffen. Sie definieren gemeinsam den Begriff "Mobbing" anhand von Situationen aus Ihrem Alltag und verbalisieren dahinter stehende Gefühle und Motivationen. Sie lernen wichtige dynamische Gruppenprozesse und daran beteiligte Rollenbilder kennen. Sie setzen sich altersgerecht mit den Begriffen Zivilcourage und Selbstbehauptung auseinander und erarbeiten praktische Handlungsstrategien für Opfer und Täter. Im Rollenspiel üben Sie diese und nehmen dabei abwechselnd unterschiedliche Perspektiven ein.

 



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